Integrierte Gesamtschule Trier

Die Schule im Grünen, in Trier ganz oben

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Besonderheiten

Verschieden sein - gemeinsam lernen an der IGS Trier

 

Grundgedanke der IGS Trier ist es, das Zusammenleben und den Unterricht nach dem Prinzip der Inklusion zu gestalten. Das bedeutet, Schülerinnen und Schüler mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen, Begabungen und Fähigkeiten jeweils innerhalb eines Jahrgangs zu fördern.

Um  Inklusion  wirklich erfolgreich umsetzen zu können, weist das pädagogische  Konzept der IGS Trier im Vergleich mit anderen Schulformen  einige   B e so n d ehit e n    auf:


Mehrmals im Jahr werden zu wichtigen Themenbereichen fächerübergreifende  Projekte durchgeführt, die im Bereich selbstständiges Lernen integriert sind.

Zu Beginn des Schuljahres erstellen die Jahrgangslehrerteams einen Jahresarbeitsplan, in dem die Umsetzung der Projekte fächerübergreifend festgelegt werden.

Die Projektarbeit wird durch die Einrichtung des Faches "Offenes Lernen" organisiert. Hierfür sind vier Stunden in einem Block vorgesehen. In diesen Stunden ist Zeit für sinnliches, handwerkliches Arbeiten, längeres Arbeiten an selbstgesetzten Schwerpunkten -künstlerisches Gestalten und selbstständiges Lernen.

Mit Hilfe eines Arbeitsplaners wird die selbstständige Arbeit der Schüler strukturiert.

Flexibele Lernzeiten: Doppelstunden, offener Beginn, verlängerte Pause

Innerhalb der Klassenräume hat jeder Schüler sein Fach und jede Tischgruppe ihre Ablage, wo die für die Gruppenarbeit erforderlichen Materialien untergebracht werden können. Eine Tischgruppe (4/5 Schüler/innen) bildet die kleinste pädagogische, soziale und organisatorische Einheit unserer Gesamtschule.

Andere Lernformen erfordern von den Lehrer/innen ein neues Verständnis ihrer Rolle und andere Formen der „Rückmeldung" an die Schüler  z. B Portfolio, Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung. Pro Halbjahr findet zudem ein Schüler/Eltern/Lehrergespräch statt, in dem konkrete Zielvereinbarungen getroffen werden.

Zu den Zeugnisnoten erhalten die Schüler, ähnlich wie in der Grundschule Verbalbeurteilungen.

Die Schüler/innen werden auf unterschiedlichen „Anforderungsniveaus“ unterrichtet.

Schüler erlernen verschiedene Methoden von Anfang an, lernen ihren Lerntyp einzuschätzen und können sich so Inhalte auf verschiedenen Wegen erschließen. Die Möglichkeiten der neuen Medien werden genutzt - alle Schüler/innen arbeiten mit neuen Medien.

Einen besonderen Schwerpunkt der Schule bilden Kreativität und Bewegung: z. B. Sport, Musik,Theaterspielen und Kunst.

Von Klasse 7 an finden mit Kooperationspartnern verschiedene Praktika (Sozialpraktika) außerhalb der Schule statt. Diese Praktika werden in den folgenden Jahrgangstufen ausgeweitet und berufsbezogen gestaltet.

Verschiedene schulische Gremien kümmern sich um die schulinterne Evaluation (z. B. jährliche Teambilanzen der Jahrgangsteams, Feedbackrunden nach Projekten).