Integrierte Gesamtschule Trier

Die Schule im Grünen, in Trier ganz oben

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Aktuelles

Samstag, 28.01.2012:

Anmeldung Klasse 5 Schuljahr 2012/13

Samstag, 28.01.2012, 09.00 - 13.00 Uhr

Montag, 30.01.2012, 16.00 - 20.00 Uhr

Dienstag, 31.01.2012, 16.00 - 20.00 Uhr

 

Anmeldeunterlagen:

Halbjahreszeugnis vom 27.01.2012

Familienstammbuch bzw. Geburtsurkunde

Anmeldunterlagen der Grundschule (Formulare: gelb, rosa, weiß)

Samstag, 10.12.2011:

Tag der offenen  Tür und Adventsbasar an der Integrierten Gesamtschule und Realschule plus Trier

Von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr sind Grundschuleltern der Klassenstufe 4 herzlich eingeladen, zusammen mit ihren Kindern

Unterrichtsmodule und Schwerpunkte des IGS-Unterrichts kennen zu lernen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, allgemeine Informationen zum Ganztagsschulkonzept von der Schulleitung zu erhalten.

Von 10.00 Uhr bis um 15.00 Uhr ist der Adventsbasar geöffnet, der sich mit einem umfangreichen Programm und vielen

Ständen allen Gästen, Eltern und Schülerinnen und Schülern der IGS und Realschule plus Trier präsentiert.

 

Mittwoch, 23.11.2011


Berufsberatung an der Integrierten Gesamtschule Trier (IGS)

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

sehr geehrte Eltern,

sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer!

 

Mein Name ist Miriam Kardelky. Ich bin die Berufsberaterin an dieser Schule. Ich bin bei der Agentur für Arbeit Trier beschäftigt. Ihr findet/Sie finden mich entweder in meinem Büro in Trier in der Dasbachstraße 9 Zimmer 0D16 oder aber an der Schule. Die Sprechstunden werden euch/ihnen rechtzeitig bekannt gegeben.

Ansprechbar bin ich für Schülerinnen und Schüler der ehemaligen Cusanus Hauptschule und Ludwig-Simon Realschule, sowie deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigen, aber natürlich auch gerne für Lehrerinnen und Lehrer.

Für jeden von euch endet irgendwann die schulische Laufbahn und ihr stellt euch die Frage, wie es weitergehen soll. Ausbildung? Beruf? Weiterführende Schule? FSJ? Oder befürchtet ihr Schwierigkeiten während der Ausbildung mit dem Berufsschulunterricht?

Ich gebe Informationen zu Inhalten und Anforderungen verschiedener Ausbildungsberufe. Wir können gemeinsam Alternativen erarbeiten und eure Chancen auf dem Ausbildungsmarkt besprechen – und damit verbessern. Wenn ihr noch nicht wisst, was ihr werden möchtet, können wir im Gespräch überlegen, was zu euch passt oder einen Berufswahltest machen, bei dem einige Vorschläge zur Berufsausbildung nach euren Fähigkeiten und Interessen erstellt werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Nachhilfe ergänzend zum Berufsschulunterricht zu erhalten.

Habt ihr schon einen Berufswunsch, dann kann ich euch Adressen von freien Ausbildungsplätzen hier in der Region geben. Auch Tipps zu euren Bewerbungsunterlagen gebe ich gerne. So steigen eure Chancen am Ende der Schulzeit einen Ausbildungsvertrag in der Tasche zu haben.

Falls ihr eine weiterführende Schule besuchen möchtet, können wir bei einem Termin über die Zugangsvoraussetzungen und Möglichkeiten mit dem höheren Schulabschluss sprechen.

In der Agentur für Arbeit habe ich umfangreiches Informations-Material zu verschiedensten Themen, u.a. FSJ, Au Pair, Work & Travel, Bundeswehr und vieles mehr. Dieses Material stelle ich euch gerne und kostenlos zur Verfügung.

Wenn ihr meine Unterstützung in Anspruch nehmen möchtet, meldet euch zur Sprechstunde in der Schule an oder vereinbart einen Termin in der Agentur für Arbeit Trier. Am einfachsten geht das per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (bitte in die Betreffzeile meinen Namen schreiben) oder telefonisch über 01801-555111.


Ich freue mich schon darauf,  mit euch gemeinsam eure Zukunft zu planen und umzusetzen!

Gerne stehe ich in all diesen Fragen auch Ihnen, liebe Eltern und Lehrer, zur Verfügung!

 

Herzliche Grüße,

Miriam Kardelky


Dienstag, 03.05.2011:

Girl's Day 2011

Samstag, 19.03.2011:

Unsere Fritz-Walter-Cup Mannschaft wird Deutscher Meister beim DFB-Futsal-Cup 2011.

Hier zu den Fotos...


Montag, 24.01.2011:


Jeder lernt von jedem

Trierischer Volksfreund 24.01.2011
Von unserem Redakteur Dieter Lintz

Selten ist eine Schul-Neugründung mit so viel

Spannung betrachtet worden wie die erste Integrierte Gesamtschule (IGS) in Trier.

Nun gibt es die ersten Zeugnisse an einer Schule, an der fast alles anders ist.


Trier. Der TV hat sich in der Integrierten Gesamtschule auf dem Trierer Wolfsberg umgeschaut und umgehört.

Die Klassen: Schon der erste Blick in eine der vier IGS-Klassen zeigt ein ungewohntes Bild. Keine akkurat hintereinander aufgepflanzten Schulbänke, auch kein Hufeisen. Acht quadratische Tisch-Einheiten im Raum verteilt, von jeweils vier Schülern bevölkert wie in einem Restaurant. Na ja, schon ein bisschen enger. Ein frontales Lehrer-Pult fehlt, die Pädagogen bewegen sich durch die Reihen. Und wenn sie mal sitzen wollen, dann steht ihnen ein Tisch zur Verfügung wie ihn die Schüler auch haben.

In der Regel gehört ein Lehrer-Tandem in jede Klasse. Flankiert von Förderlehrern, wenn Kinder mit größeren Behinderungen in der Klassengemeinschaft sind.

Die Schüler: Die jeweiligen Tisch-Besetzungen sind kein Zufall. "Wir haben monatelang ausprobiert", erzählt Orientierungsstufenleiter Markus Häußler. Es ging um die ausgewogene Mischung an jedem Tisch: Mädchen und Jungs, Behinderte und Nichtbehinderte, Leistungsstärkere und Leistungsschwächere, Laute und Leise. In jeder Kleingruppe soll "möglichst große Heterogenität" herrschen. Ist sie gefunden, bleibt die Besetzung auf Dauer.

Das ist die Grundidee einer Integrierten Gesamtschule. Nicht "gleich und gleich gesellt sich gern", sondern "je unterschiedlicher, desto mehr kann man voneinander lernen", lautet die Devise. Ein Konzept, das offensichtlich aufgeht.

Die Eltern: Mit dem ersten Semester sind die Eltern hochzufrieden. "Sehr engagierte Lehrer" sieht der Elternbeiratsvorsitzende Thomas Goebel an der Arbeit - in einer Schule, die versuche, "allen gerecht zu werden". Noch wichtiger: Die Kinder selbst seien "ganz überwiegend begeistert". Nachbesserungsbedarf gebe es noch in Bereichen wie Garten und Cafeteria, sagt Goebel, aber das ist wohl der Aufbau-Phase geschuldet. So wie die noch nicht besonders heimelige Dekoration im Fünftklässler-Trakt.

Die Lehrer: Viele der Lehrer, die IGS-Leiter Josef Linden zur Verfügung stehen, sind neu gekommen, weil sie gezielt an einer integrativen Schule arbeiten wollten. Eine "schulscharfe Ausschreibung" macht es möglich, die richtigen Leute an die richtige Stelle zu bringen. Schulsozialarbeiter und Fachpersonal für das Ganztagsangebot kommen hinzu. 90 Prozent der Kinder haben die Variante von 8 bis 16 Uhr gewählt - eine elementare Voraussetzung für das Gelingen des Konzepts.

Ohne die Integration von Unterricht, selbstständiges Lernen, Arbeitsgemeinschaften für Sport oder Musik sowie gemeinsam gestalteter Freizeit würde der IGS das Herzstück fehlen. Aber es ist keineswegs so, dass alle immer das Gleiche machen. "Wir bieten Differenzierung auf bis zu vier Leistungsniveaus", erklärt Markus Häußler. Die Schüler dürfen mit aussuchen, was für sie passt. Überraschende Erkenntnis: "Die meisten wollen nicht das einfachste und bequemste, die muss man sogar bremsen, damit sie sich nicht übernehmen".

Die Bewertung: Auch Zeugnisse sehen an der IGS anders aus. Zwar gibt es das berühmte Notenblatt, aber dazu kommt eine mehrseitige, detaillierte Bewertung für jeden einzelnen Schüler, die die simplen Kopfnoten "Betragen" und "Mitarbeit" ersetzt. Auf dieser Basis gibt es zu Beginn des zweiten Halbjahrs ein "Schüler-Lehrer-Elterngespräch", in dem eine individuelle Zielvereinbarung bis Schuljahresende geschlossen wird.

"Mordsmäßig viel Arbeit" sei das, betont Markus Häußler, aber es fördere auch nachhaltig die Zufriedenheit mit dem Lehrerberuf.

Der Träger: Auch mit der Stadt als Träger ist man auf dem Wolfsberg zufrieden. "Super-Arbeit" habe das Bauamt im vorigen Sommer bei der Einrichtung der ersten vier Klassen geleistet, die wunschgemäß in einem gemeinsamen Trakt liegen. Nach den Osterferien werden die nächsten beiden Klassenstufen in Angriff genommen. "Wir hoffen sehr, dass das D-Zug-Tempo beibehalten wird", sagt Schulleiter Linden.

Die Zukunft: Der spannendste Moment steht ihm und seinen Mitarbeitern am 29. Januar ins Haus, wenn die viertägige Meldefrist für die Neuaufnahmen beginnt. Voriges Jahr gab es 150 Anmeldungen auf 112 Plätze. 98 gingen an Schüler aus der Stadt, aber immerhin auch 14 an Kinder aus dem Landkreis. Wenn die Nachfrage weiter wächst, könnte irgendwann die Frage nach einer zweiten Trierer IGS im Raum stehen.

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